Vom Straßenfußballer zum Kultkicker

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Er ist einer der letzten „Typen“ der Bundesliga – egal ob jung oder alt, jeder Fußball-Fan in Deutschland kennt den »weißen Brasilianer« alias Ansgar Brinkmann. Sein legendärer doppelter Übersteiger sorgte über zwei Jahrzehnte lang für Begeisterung in den Fußballstadien und für Verwunderung bei seinen Gegenspielern.  Aufgewachsen in Bakum bei Osnabrück, wo er mit sechs Geschwistern in bescheidenen Verhältnissen lebte und wo er immer noch den Rekord im Geschwindigkeitsdribbling um den Straßenblock hält, unterschrieb Brinkmann mit 18 Jahren seinen ersten Profivertrag beim VfL Osnabrück.

Ansgar  wurde während seiner Karriere zum Aufstiegshelden hochgejubelt und zum Kreisligaspieler degradiert. Er galt als unkontrollierbar und war trotzdem äußerst beliebt, vor allem bei den Fans. Weil er ehrlich und authentisch, rebellisch und gutgläubig war – und weil er nie jemandem geschadet hat, außer sich selbst.

Das Leben von Ansgar Brinkmann mit seinen zahlreichen Vereinen birgt ein großes Repertoire an herrlichen Anekdoten und oft sehr amüsanten Geschichten aus der Welt des Fußballers und Menschen Ansgar Brinkmann.

Aufgezeichnet wurde die Geschichte des »weißen Brasilianers« vom Sportjournalisten Bastian Henrichs (32). Bereits als kleiner Junge jubelte der aus Osnabrück stammende Henrichs dem damals 18-jährigen Ansgar Brinkmann im Trikot des VfL zu und war schnell fasziniert von dessen Spielweise und Körpersprache auf dem Platz.